Ist der Rottweiler ein Kampfhund???

 

Was sagt der oft gebrauchte Begriff "Kampfhund" aus?
Ein Kampfhund ist ein Hund, der zu Hundekämpfen missbraucht wird. Ein Rottweiler wurde nie zu Hundekämpfen gezüchtet. Früher diente er als Hütehund, der Rinder zum Markt getrieben hat.
Auch Hunderassen, die früher als Kampfhunde missbraucht wurden, werden bei konsequenter Erziehung sehr anhängliche und friedliche Familienhunde. Die weitverbreitete Angst vor den sogenannten "Kampfhunden", zu denen die Presse auch unsinnigerweise Rottweiler zählt, wird nur durch die Sensationsgier des heutigen Boulevardjournalismus geschürt.
Unsere Hunde sind durch konsequente und liebevolle Erziehung zu zwei wunderbaren Familienhunden geworden, denen ihre Wachsamkeit denoch nicht verlorengegangen ist. Ein Rottweiler ist ein sehr anhänglicher, sanfter, kinderlieber Familienhund. 
Das Wichtigste, wenn man sich einen Rottweiler hält ist ... er muss erzogen werden. 
Das Zweitwichtigste ist ... ein Rottweiler braucht Familienkontakt. 
Das bedeutet er fühlt sich am wohlsten, wenn ein Mensch in seiner Nähe ist. Rottweiler, die den ganzen Tag im Zwinger gehalten werden, werden sehr schnell aggressiv und gefährlich. Unsere Hunde müssen nur in Notfällen in den Zwinger. Ansonsten haben sie den ganzen Tag Kontakt zu unserer Familie. Selbst Nachts schlafen die Hunde in meinen Zimmer. Dies verstärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.
Ein Hund der unter solchen Bedingungen aufwächst, wird später keine Probleme machen. Auf Spaziergängen kann ich unsere beiden Hündinnen immer ohne Leine laufen lasse (ausser in der Nähe von Strassen). 
Ich finde es lächerlich, dass verschiedene Menschen beim Auftauchen von zwei Rottweilern in Panik ausbrechen, die Strassenseite wechseln und teilweise sogar die Flucht ergreifen. Andere Hunde werden hastig angeleint und dann wird die Flucht ergriffen. Unsere Hunde vertragen sich mit allen anderen Hunden und es ist für sie das Grösste mit anderen Hunden über die Wiese zu tollen. 
Viele Hundebesitzer interpretieren ein anknurren der Hunde bereits als Aggressivität. Niemand sollte sich wundern, dass sein Hund knurrt und später beisst, wenn er an der Leine ist und ein anderer Hund auf ihn zukommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich ein solches Anknurren und Anbellen sofort legt, wenn beide Hunde von der Leine gelassen werden. 
Meist überträgt sich nämlich Die Angst des Besitzers auf seinen Hund. An der Leine versucht ein Hund sei Herrschen zu verteidigen und so können Beissereien entstehen. Eine meiner Grundregeln ist, dass ich entweder die Hunde von der Leine lasse, oder wenn der andere Hundebesitzer nicht will wir getrennter Wege gehen.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Hompage wenigstens etwas für das Image der Rottweiler erreichen kann. Alle Menschen aus unserer Nachbarschaft, die unsere Hunde von Klein auf kennen, lieben unsere Hunde und niemand der uns persönlich kennt würde auf die Idee kommen, in Panik zu flüchten, wenn sie uns treffen. Im Gegenteil, unsere beiden Rottweiler bekommen regelmässig Leckerlies von unseren Nachbarn. Sehr häufig habe ich mir anhören müssen "Ich habe zwar Angst vor Rottweiler, aber bei Anteck, Kilenc und Fina ist das anders."

Ein ordentlich erzogener Rottweiler, der gut in seine Familie integriert ist, wird kein gefährlicher Hund.

Die Angst resultiert nur aus vereinzelten Ereignissen, die gierig von der Presse aufgegriffen werden und möglichst gross und blutrünstig ausgeschlachtet werden. Nur zur Information: in Deutschland ist laut Statistik der Schäferhund, derjenige, der prozentual die meisten Beissunfälle verursacht. 
Ich bin in meinen Leben bereits zweimal gebissen worden. Einmal von einem Mischling (ich bin auf ein Grundstück gelaufen und er hat es verteidigt) und das andere mal von einem Schäferhund (die Hündinn (ehemaliger Polizeihund) ist sehr aggressiv gegen andere Hündinnen und ich stand zwischen Schäferhund (angeleint) und einem freilaufenden Pudel, dem ich wahrscheinlich sein Leben gerettet habe).
Einen gefährlichen Rottweiler habe ich, obwohl ich sehr viele Hunde treffe, bis heute noch nicht erlebt.
Etwas anderes ist es natürlich wenn unsere Hunde das Grundstück, also ihr Revier verteidigen. Sobald ein Fremder bei uns klingelt wird er mit wilden Bellen in Empfang genommen, aber sobald ein Familienmitglied den Fremden hereinlässt, wird derjenige akzeptiert und in Ruhe gelassen. Natürlich könnte ich für nichts garantieren, wenn ein Fremder ohne Erlaubnis unser Grundstück betritt. Dieses Verhalten ist jedoch nicht nur bei Rottweilern zu beobachten. Jeder andere Hund verteidigt sein Revier ebenso.

Ich fordere alle Hundebesitzer (insbesondere von Rassen die in den Medien als Bestien abgestempelt werden) auf, alles dafür zu tun damit das Bild unserer aller Hunde wieder in ein besseres Licht gerückt wird. Sorgt mit verantwortungsvollen Verhalten auf dem täglichen Spaziergang dafür ,dass die verunsicherten Menschen (und vorallem die Hundehasser) keine neuen Argumente gegen Haltung von "Kampfhunden" bekommen. 

In meinen Augen ist ein Rottweiler kein Kampfhund!! Wer anderer Meinung ist kann mir gerne eine Mail senden oder im Forum posten.


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